Das Leben besteht in der Bewegung      

-Aristoteles-

Tierphysiotherapie


Von der Erstanamnese zum individuellen Behandlungsplan mit Übungen für Zuhause

Wie läuft die Erstbehandlung ab?

Der Patient bestimmt das Tempo! 

Die Erstbehandlung besteht aus Anamnesegespräch, Ganganalyse, Palpationen, Gelenkstestungen, einer ersten Behandlung und der Einweisung in die Übungen für Zuhause. 

Um den optimalen Therapieplan aufstellen zu können, sind alle Einzelheiten wichtig, denn nur alle Puzzleteile ergeben ein vollständiges Bild. 

Mir ist ein respektvoller und einfühlsamer Umgang besonders wichtig, denn nur in einem vertrauensvollen Umfeld ist es mir möglich, eine korrekte Untersuchung durchzuführen. Daher mein Anliegen an Euch, als Tierbesitzer:

Bringt  Zeit und Gedult mit! Der Patient bestimmt das Tempo!                      

So bekommen auch die schwiergeren und misstrauischeren "Felle" ihre verdiente Change, in den Genuss einer physiotherapeutischen Behandlung zu kommen.


Was muss ich vor der Behandlung beachten?

GANZ WICHTIG vor Behandlungsbeginn!

  •  Die letzte Mahlzeit eures Vierbeiners sollte mindestens 2 Stunden zurückliegen
  • Der Hund sollte vorab die Möglichkeit zum Lösen haben
  • Gerne könnt ihr auch Leckerlis zur Behandlung mitbringen.


Und nach der Behandlung?

Am besten direkt nach Hause und enstpannen. Bitte keine langen Wartezeiten im kalten Auto.


Warum gibt es Übungen für Zuhause?

Die Übungen für Zuhause sind in meinen Augen ein wesentliches Element, um optimale Therapieergebnisse zu erzielen. Denn nur die Übung macht den Meister. 

Die einzelnen Übungen werden in der Behandlung besprochen und geübt. Auch sind sie so gestaltet, dass sie sich zeitlich gut in den Alltag integrieren lassen. 

Hier wäre mir auch ein Austausch wichtig, also ein kurzes Trainigs-Feedback.


Was sind aktive und passive Techniken?

Die passiven Techniken werden vom Therapeuten ausgeführt. Hier sollte sich das Tier entspannen und ein neutraler Muskeltonus vorliegen. Je nach Ausführung können passive Techniken eine beruhigende Wirkung haben, also detonisierend oder auch tonisierend wirken.

Beispiele hierfür sind:

  • klassische Massage
  • verschiedene Mobilisationstechniken
  • Triggerpunkt-Technik
  • Dehnungen
  • Streichungen, Knetungen, Schüttelungen
  • manuelle Lymphdrainage


Die aktiven Techniken werden (mit dem Therapeuten) vom Patienten selbst ausgeführt. Sie dienen u.a. der Verbesserung der Beweglichkeit, zum Konditions- und Kraftaufbau.



Beispiele hierfür sind:

  • Bewegungstherapie, motorisches Training (u.a. Gangschulung, isometrische Übungen, Kraft- und Ausdauerübungen)
  • PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation)
  • sensomotorische Aktivierung, Wahrnehmungstraining
  • Einsatz von z.B.  Körperbändern und kinesiologischem Taping


Grundsätzlich gilt:

Aktive Techniken sollten immer im Zusammenspiel mit passiven Techniken erfolgen.


Was sind physikalische Therapien?

Unter dem Begriff physikalische Therapien werden die Therapieverfahren zusammengefasst, die auf physikalischen Prinzipien, wie zum Beispiel Wärme, Kälte, Licht oder elektischen Reizen basieren.

Sie dienen u.a. der Schmerzlinderung, der Regeneration, der Verbesserung der Reizweiterleitung und der Anregung des Stoffwechsels.

Thermotherapie                              

  • Warm-/ Kaltanwendungen (im Wechsel)      

Elektro- und Ultraschalltherapie

  • TENS
  • Nofavon
  • Magnetfeldtherapie                         


Die Lasertherapie

Die Lasertherapie beeinflusst durch die Bestrahlung den Stoffwechsel der Zellen, wo die Abwehr der Erkrankung bzw. die Heilung durch biochemische Vorgänge unterstützt werden soll. Die Lasertherapie ist eine Regulationstherapie. Sie hat eine schmerzlindernde, entzündungshemmende und antiödematöse Wirkung und beschleunigt die Wundheilung.

Was bewirkt die Lasertherapie?

  • fördert die Durchblutung
  • hemmt Entzündungen
  • lindert Schmerzen
  • vermindert das Infektionsrisiko
  • beschleunigt die Wundheilung
  • Schwellungen gehen zurück


Die Lasertherapie kann sowohl als Flächen- bzw Punktbestrahlung durchgeführt werden.

Vorteile der Lasertherapie

  • Auf die Laserbestrahlung sprechen auch Tiere sehr gut an, die auf Standarttherapien nicht oder nur sehr schlecht ansprechen. Dadurch wird die Lebensqualität deutlich gesteigert.
  • Die Lasertherapie wird von den Tieren gut vertragen. Sie belastet nicht und sie ist nebenwirkungsfrei.
  • Es wird im Vergleich zu chirurgischen Lasern bei der Lasertherapie kein Gewebe zerstört oder verbrannt, da durch die geringe Leistung des Lasers keinerlei Wärme bei der Behandlung entsteht.



So steht mir ein breitgefächertes Angebot zur Verfügung, um für jeden Patienten die optimale Therapie zu finden.


E-Mail
Anruf
Karte